Berlin, 7. Mai 2009 – Tiere tun gut. Sie bringen uns zum Lachen, trösten uns, haben immer ein offenes Ohr und sind immer für uns da. Der Kontakt mit Tieren stärkt unser Wohlbefinden – denn streicheln ist gut für die Seele. Dass Tiere einen ganz besondere Wirkung auf uns haben, interessiert auch die Wissenschaft. Eine Vielzahl von Studien belegen den positiven Einfluss von Tieren auf die Gesundheit ihrer Herrchen und Frauchen. Dabei kommt Interessantes zu Tage: So zeigt zum Beispiel eine US-Studie auf, dass Katzen das Herzinfarkt-Risiko ihrer Halter verringern (1) und eine weitere Studie belegt, dass Hundehalter weniger oft krank sind als ihre tierlosen Bekannten (2). Generell helfen Tiere beim alltäglichen Stress- und Aggressionsabbau. Und das Gassigehen an der frischen Luft ist eine regelmäßige sportliche Betätigung, die die Hundefreunde fit und ausgeglichen macht.
Mit Tieren lernen
Wer Tiere hat, dem fällt es leichter, Verantwortung zu übernehmen und emotionale Bindungen aufzubauen. Vor diesem Hintergrund sind Forschungszweige und Konzepte, wie die tiergestützte Therapie oder die tiergestützte Pädagogik entstanden. Eines ist sicher: Tiere helfen dem Menschen, für sich selbst und andere zu sorgen, sich selbst und andere zu respektieren. Die reine Anwesenheit eines Tieres bewirkt aber noch nichts. Die Qualität der Mensch-Tier-Beziehung ist entscheidend. Je besser diese ist, desto unmittelbarer ist der positive Einfluss des Tieres auf seinen Halter. Um eine gute Beziehung aufzubauen und zu pflegen, ist das Verständnis des Tieres, das Wissen um seine Wünsche und Bedürfnisse wichtig. Auf www.tier.tv finden Tierfreunde viele Tipps und Wissenswertes rund um die besten Freunde des Menschen. Und in der Online-Community „mein tier.tv“ können sich Tierhalter zu vielen wichtigen Fragen austauschen und neue Freunde in ganz Deutschland finden.
(1) Studie des Minnesota-Stroke Institute 2008.
(2) Studie der Universitäten Melbourne und Peking 2007.
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