Weil Kreativität Freiheit braucht: Agiles Arbeiten bei ad publica

Sind wir ehrlich: Das mit dem agilen Arbeiten war in Agenturen doch schon immer ein Thema, noch bevor es so hieß. Flexibel reagieren, neue Entwicklungen und Erkenntnisse unmittelbar umsetzen, das ist Teil unserer Dienstleistung. Denn nur wenn der Kunde sich darauf verlassen kann, dass wir neuste Nachrichtenlagen, Tools, Trends und Branchenentwicklungen kennen und zu seinem Wettbewerbsvorteil einsetzen, wird er in unsere Beratung vertrauen.

 

Trotzdem haben wir gerade mal gecheckt, wie das ist mit dem agilen Arbeiten und uns. Chief Digital Officer Jan-Philip Thie hat sich bei Google auf den aktuellen Stand im Thema bringen lassen und ist Chef des Prozesses, die ganze Agentur agil zu machen.

Seine Erkenntnisse sind spannend:

  • Unsere Berater haben schon lange jede Freiheit, schnell und eigenverantwortlich zu agieren. Wie in einer Behörde jeden Move erst mit Vorgesetzten abzustimmen, wäre erheblich zu schwerfällig.
  • Kreativität ist Boss! Bei uns darf jeder sich für Teams vorschlagen, sich um Kunden bewerben und Input schenken. Bei uns zählen nicht Titel oder Seniorität, sondern jede Stimme ist gleich wichtig. Respekt vor den Meinungen, der Person und dem Input aller ist ein Grundwert.
  • Natürlich gibt es Standards, und sie sind wichtig. Kein Text verlässt das Haus ohne Check, alles wird auf (juristische, inhaltliche, sprachliche) Richtigkeit überprüft, jede Quelle überprüft. Agilität ist nicht gleichzusetzen mit Schnelligkeit und darf nicht als Vorwand dienen, Standards zu senken.
  • Wir sind eine Community, nicht eine hierarchische Bürogemeinschaft. Damit liefern wir die Stimmung, mit der alle kreativ und mit Power wirken können. Dazu gehört auch, dass jeder Homeoffice machen darf, im Café arbeiten oder sich ad-hoc-Teams bilden.
  • Natürlich haben wir Timelines, und an Abgaben wird nicht gerüttelt. Ja, wir schieben mal Nachtschichten und die branchentypischen Stresszeiten – zum Beispiel im Krisenfall – werden und wollen wir auch nicht kurieren. Aber kein Prozess ist in Stein gemeißelt, kein Plan unumstößlich. Wir bleiben flexibel, denken in kleinen Etappen und setzen auf zwei Assets: wir lieben es, zu kommunizieren und wachsen an Veränderungen!
  • So haben wir schon den digitalen Wandel bewältigt. Und genau so wollen wir es weiter schaffen, die besten Köpfe für uns zu gewinnen, Awards abzuräumen und Kunden glücklich zu machen.
  • Das „Window of Opportunity“ wird in der digitalen Welt immer kleiner. Statt gestresst zu reagieren, beantworten wir diesen historisch nie dagewesenen Zeitdruck mit ebenjener Flexibilität und Kreativität, die es uns ermöglicht, weiter auf einem konkurrenzgetriebenen Markt zu wachsen.
  • Wir arbeiten iterativ, das heißt: Projekte werden nach Abschluss genau analysiert. Wer hat Verbesserungsvorschläge? Welches Feedback gab es? Stecken Learnings drin, die wir an die weitergeben können, die nicht beteiligt waren? Denn agiles Arbeiten funktioniert nicht nur im Dienst für den Kunden, sondern auch, um uns als Ganzes voranzubringen.

So weit, so gut! Gerade analysieren wir, wo wir noch besser werden können. Denn auch kleine Stellschrauben sind wichtig. Was immer das Ergebnis unserer Analyse sein mag: Auch das wird nicht in Stein gemeißelt sein. Wir bleiben agil!

Agil Workshop mit Jan-Philip Thie

 

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