Was wir in der Krise nicht vergessen dürfen

Reden wir nicht drumherum: Die Krise ist hart, und entsprechend hart arbeiten wir in dieser Situation. Für unsere Kunden, ihre Unternehmen, Produkte und Arbeitsplätze. Aber wir können eines nicht übersehen: Wir in den Agenturen befinden uns in sehr privilegierter Situation, denn unsere Angebote und Dienstleistungen lassen sich ebenso wie unsere Workflows zu weiten Teilen reibungslos digitalisieren. Unsere Expertise in Konferenztechnik, Vernetzung, Krisenkommunikation und digitaler Arbeit ist gerade einzigartig nützlich.

Nicht nur wir selbst, auch unsere Kunden nutzen dieses Know-how – für Kommunikation, Change Management oder um Verbindung zu halten, neue Vertriebswege zu finden und um auch einen wertvollen Beitrag in dieser Zeit leisten zu können.

Aber diese digitalen Möglichkeiten nützen nicht denen, die gerade in Deutschland in systemrelevanten Berufen arbeiten, das ist uns wohl bewusst. Gerade das Nicht-Digitale hat, bei allem Boost für New Work, gerade ungeheure Wichtigkeit.

 

Geborgenheit lässt sich nicht digitalisieren

All unsere Tools und Workflows nutzen auch nicht Kindern. Deswegen haben wir in dieser Woche auch noch mal die Ärmel hochgekrempelt für das Spendennetzwerk Brücken für Kinder.

Der Hamburger Verein setzt sich für Kinder in der Hansestadt, Deutschland und weltweit ein. Komplett ehrenamtlich und so ohne Verwaltungskosten betrieben, haben es sich die Macher hinter Brücken für Kinder zur Aufgabe gemacht, Kinder durch engagierte Projekt- und Lobbyarbeit zu unterstützen. Mal geht es dabei um Bildung oder Teilhabe, mal um den Kampf gegen Gewalt. ad publica unterstützt den Verein als Partner.

 

Kinder nicht mit der Krise allein lassen

Denn auch sie, die Kinder und das Netzwerk, brauchen gerade jetzt weiter unsere Unterstützung. Denn wir werden alle durch die Corona-Krise getroffen. Aber als Erwachsene, Analytiker, Geschäftsleute haben wir ein Instrumentarium, um ihr zu begegnen. Das haben Kinder oft nicht. Sie verlieren gerade (wenn auch auf Zeit) vielfach die festen Tagesstrukturen, den Kontakt zu Freunden und den zu Großeltern und anderen Verwandten – ein Stück Geborgenheit.

Für Kinder in schwierigen Situationen wird das Leben jetzt, so pauschal lässt sich das wohl sagen, noch schwieriger. Deswegen lassen wir bei aller Anstrengung jetzt auch an dieser Stelle nicht nach. Wir unterstützen Brücken für Kinder mit unserem Instrumentarium. Und das kann dort jeder: Durch Spenden oder Hilfe. Und melden kann sich dort jede Institution, jeder Verein und auch jeder Privatmensch mit einer Notsituation https://brueckenfuerkinder.de/.

 

Harte Arbeit auch für die Schwächsten

In Hamburg werden – wie in vielen anderen Städten, Gemeinden und Kommunen – eigene Hilfen aufgesetzt. Die Hamburger Schulbehörde zum Beispiel bietet ab sofort ein Corona-Sorgen-Telefon für Eltern an, das bei Schul- und Erziehungsproblemen in der Krise helfen soll, wenn Konflikte in der Familie auftreten, Kinder Probleme mit dem Lernen haben oder Angehörige krank werden. Erreichbar ist es unter (040) 428 12 8209, (040) 428 12 8219 oder (040) 428 12 8050.

 

Ja, es ist eine gewaltige Herausforderung. Wir werden alles uns Mögliche tun, um sie unseren Kunden zu erleichtern – und bauen Brücken zu Zielgruppe, Stakeholdern und Mitarbeitern krisengeschüttelter Unternehmen. Und zu Kindern.

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